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So wird die nächste Hausarbeit viel einfacher!

Das Sommersemester neigt sich dem Ende, und am Himmel ziehen dunkle Wolken auf: Hausarbeiten kündigen sich an. Was du beachten musst, damit du am Ende des Seminars nicht im Regen stehst.

Vielen Studierenden graust es davor: Ein längerer Text, umfassend recherchiert und dann auch noch mit eigenständiger These. Dabei sind Hausarbeiten viel mehr als lästige Pflicht. Im Gegensatz zu einer Klausur oder mündlichen Prüfung, bei denen die gelernten Informationen oft schnell wieder vergessen werden, lernt man bei Hausarbeiten tatsächlich fürs Leben: Sie trainieren die Wissensarbeit, also den souveränen und produktiven Umgang mit Informationen. Wir lernen bestimmte Themenfelder abzustecken, das passende Material zu recherchieren, unsere Informationen zu strukturieren und das erarbeitete Wissen in lesbarer Form darzustellen. Damit dir all das aber auch gelingen kann, haben wir die wichtigsten Aspekte einer Hausarbeit einmal aufgeschlüsselt.

DIE THEMENWAHL

Für den Anfang brauchst du natürlich ein Thema. Aber nicht einfach irgendwas: Es muss dabei immer ein Erkenntnisinteresse im Fokus stehen und eine Leitfrage, die beantwortet werden will. Inhaltlich sollte das alles zum Seminar passen und Aspekte aufgreifen, die ihr dort besprochen habt. Klar, manchmal werden Themen auch durch den Seminarplan vorgegeben; aber verlass dich darauf lieber nicht. Insbesondere bei Masterstudiengängen müssen Studierende immer häufiger selbst die Themenfindung übernehmen – als Teil der Übung.

Wenn das Seminarthema dich allerdings so gar nicht anspricht, versuche eine Nische zu finden, die dich interessiert. Kreativität zahlt sich aus! Achte nur darauf, dass du dein Thema eingrenzt: es ist besser, einen kleinen Ausschnitt ausführlich zu bearbeiten, als einen sehr umfangreichen Bereich nur oberflächlich abzuhandeln. Ganz allgemein empfiehlt es sich außerdem, schon frühzeitig interessante Themen und Fragestellungen zu sammeln, um immer etwas aus der Schublade ziehen zu können. Vielleicht wird aus einem dieser Themen auch irgendwann eine Abschlussarbeit.

DIE RECHERCHE

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet fast immer, dass du etwas untersuchst, das in dieser Form noch nicht untersucht wurde. Hier kommt die Recherche ins Spiel: Um zu vermeiden, dass bereits jemand anderes deine Frage gestellt und beantwortet hat, solltest du gründlich recherchieren. Dazu solltest du in die Breite und in die Tiefe gehen: Leg ein weites Spektrum an Schlagwörtern fest und suche dann zu jedem einzelnen eine Reihe von Quellen. Und erweitere dieses Spektrum, wenn dir bei der Recherche neue Aspekte auffallen. Aussortieren kannst du später immer noch. Es geht dabei auch darum herauszufinden, ob es überhaupt eine Forschungsgrundlage für deine Arbeit gibt. Durch gründliche Recherche kannst du sicherstellen, dass du auf halber Strecke keine bösen Überraschungen erlebst.

Recherchieren kannst du am besten auf folgende drei Arten:

  • Der Bibliothekskatalog: Mit dem sogenannten OPAC (kurz für „Online Public Access Catalogue“) kannst du dir einen Überblick über die bestehende Literatur verschaffen. Der OPAC bietet verschiedene Suchfunktionen, um die Literatur einzugrenzen: du kannst zum Beispiel nach Schlagworten oder Autoren suchen. Funktioniert ein bisschen wie bei Google.
  • Das Zeitschriftenverzeichnis: Die meisten Hochschulen verfügen über ein elektronisches Verzeichnis aller relevanten Fachzeitschriften, inklusive einer leistungsstarken Artikelsuche. Auf diese Weise können aktuelle Forschungsentwicklungen einbezogen werden, und man landet nicht immer bei Büchern aus dem letzten Jahrhundert.
  • Bei Google Scholar und Google Books: Im Gegensatz zur regulären Suchfunktion des Unternehmens lässt sich über diese Dienste auch wissenschaftliche Literatur finden. In den Weiten des Netzes findet sich so manches Schätzchen, dass nur noch in einigen wenigen Bibliotheken angeboten wird.

DIE STRUKTUR

Wenn du dir einen Überblick verschafft hast und sich so langsam eine Form aus dem Nebel schält, musst du deinem Material eine Struktur geben. Das ist die halbe Leistung: Wer seine Leserinnen und Leser an die Hand nimmt und sicher durch die Argumente führt, überzeugt viel eher als jemand, der einfach nur Fakten über ihnen ausschüttet. Ein guter Sachtext besteht deshalb aus drei Teilen: der Einleitung, dem Hauptteil und dem Schluss. Jeder Teil hat eine eindeutige Funktion: In der Einleitung sagst du, was du sagen willst; im Hauptteil sagst du es; im Schluss sagst du, was du gesagt hast. Das klingt banal, ist aber enorm wichtig und wird erschreckend oft vergessen.

Für eine wissenschaftliche Arbeit bedeutet diese Struktur folgendes:

  • In der Einleitung formulierst du deine zentrale Fragestellung und erläuterst außerdem, warum du gerade diese Frage stellst. Dann gibst du einen Überblick darüber, was den Leser in der folgenden Arbeit erwartet: Eine kurze Zusammenfassung deiner Kapitel, deiner Vorgehensweise und ein knapper Hinweis auf dein Fazit. Daraus wird auch klar, dass du die Einleitung besser als letztes schreibst: Wenn die Arbeit fertig ist und du Weg und Ziel bereits kennst.
  • Der anschließende Hauptteil ist der umfangreichste Part und hat meistens zwei Seiten: Einen narrativen Teil, in dem der Hintergrund, die Methodik und das relevante Theoriegebäude erläutert werden; und einen argumentativen Teil, in dem du Pro und Kontra diskutierst („einerseits… andererseits…“) und alle Argumente schön sorgfältig aufreihst – wie Perlen auf einer Kette.
  • Der Schluss rekapituliert dann nochmal kurz alles Gesagte und zieht dann ein Fazit: Was die Diskussion der Argumente ergeben hat, für welche Antwort der Leitfrage du dich entschieden hast und welche Konsequenzen diese Antwort hat. Oft empfiehlt sich auch ein Ausblick auf anknüpfende Forschung, wenn etwa bestimmte Fragen aus Platzgründen nicht geklärt werden konnten. Wer hier noch einen erzählerischen Bogen zur Einleitung zurückschlägt, bekommt ein Fleißkärtchen für Lesbarkeit.

Du siehst also: Ein scharf umrissenes Thema, eine umsichtige Recherche und eine klare Struktur der Argumente – wenn deine Hausarbeit das leistet, hast du bereits viel gewonnen. Wichtig ist außerdem die korrekte Form. Eine Hausarbeit hat ein Deckblatt, ihre Seiten sind nummeriert und am Ende steht eine Literaturliste. Informiere dich über die formellen Leitlinien deines Instituts: Was muss aufs Deckblatt, welche Zitation wird verwendet, gibt es Vorgaben bei der Schriftgröße? Welcher Umfang darf nicht überschritten werden? Und im Zweifel: Fragen kostet nichts. Im Gegenteil, es zeigt Interesse und Verantwortungsbewusstsein. Denn darum geht es ja: Eigenverantwortlich zu arbeiten.

 

Kurz & Knapp

  • Jede Hausarbeit braucht ein klar umrissenes Thema
  • Je besser und umfassender die Recherche, desto sicherer wird deine Argumentation
  • Eine gute Struktur ist die halbe Leistung
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