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Buddha Bowls - In 5 Schritten zum gesunden Genuss

Zugegeben: Buddha Bowl klingt vielleicht nach gutem Essen, aber nicht unbedingt nach gesunder Ernährung. Immerhin kennt man den Namensgeber vor allem als sitzenden Dickwanst mit feistem Grinsen. Tatsächlich aber ist die Buddha Bowl eine sehr ausgewogene Sache, richtig gesund und unschlagbar lecker.

 

Der Name hat vor allem mit der spirituellen Lehre des Buddha zu tun: Es geht um Achtsamkeit und eine bewusste Nahrungsaufnahme, das sogenannte Ōryōki – eine meditative und ritualisierte Form des Essens, die in der Tradition des Zen-Buddhismus steht. Ein solches Ōryōki-Set besteht unter anderem aus unterschiedlich großen Schüsseln, von denen die größte auch „Buddha Bowl“ genannt wird – daher der Name.

 

In der asiatischen Esskultur besitzen solche Bowl-Speisen eine lange Tradition. Sie enthalten die unterschiedlichsten Lebensmittel; die Zutaten sind in der Regel (aber nicht immer) vegetarisch, vollwertig, naturbelassen und glutenfrei. Das Gute daran: So eine Buddha Bowl kann sich jeder zusammenstellen. Ganz einfach.

 

Buddha Bowl

 

1. DIE GRUNDLAGE

Die Grundlage jeder Bowl sind Ballaststoffe und komplexe Kohlehydrate, die den Blutzucker und die Verdauung regulieren. Gegartes Getreide wie Dinkel, Hafer, Hirse oder Reis sind dafür perfekt. Aber auch sogenanntes Pseudogetreide eignet sich gut, wie etwa Amaranth, Quinoa oder Buchweizen. Das alles am besten mit frischen Kräutern vermengen und mit Meersalz abschmecken.

2. DIE ERGÄNZUNG

Soll es ausgewogen sein, brauchen wir aber auch Eiweiß, am besten aus pflanzlichen Quellen. Linsen, Tofu und Kichererbsen bieten sich dafür an, auch in abwechslungsreicher Zubereitung: Ein würziger Linsensalat, marinierter Tofu, angebratene Tempeh-Streifen oder selbstgemachte Falafel-Bällchen schmecken dazu richtig gut.

3. DAS GEMÜSE

Gemüse bringt dann Farbe in die Bowl – und wichtige Vitamine. Mit Paprika, Süßkartoffeln, Möhren, Brokkoli, Zucchini, Pilzen, Auberginen, Tomaten, Kürbis oder Rote Bete hast du eine ganze Palette zur Auswahl. Bei der Zubereitung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: roh, gebraten, gedünstet, karamellisiert oder mariniert kann es sein.

Lecker sind auf jeden Fall grüne Avocadospalten, knackiger Möhrensalat, marinierte Rote Bete und Scheiben von Radieschen. Das funktioniert auch in Kombination mit den vorherigen Komponenten, zum Beispiel als Möhren-Quinoa-Mischung oder Blumenkohl-Bulgursalat mit gerösteten Kichererbsen.

4. DAS DRESSING

Keine Bowl ohne Dip! Zu den Klassikern zählt hier ein guter Hummus, der sich auch schnell durch weitere Zutaten ergänzen lässt. Leckere Varianten sind in dieser Hinsicht Hummus mit Paprika, Erbsen oder Roter Bete. Dazu passen auch Guacamole, eine Sesam-Joghurt-Creme oder eine schlichte Vinaigrette, ein Kurkuma-Quark-Dip oder ein schnelles Curry-Dressing.

5. DIE KÜR

Zum Schluss noch etwas Feenstaub, bzw. ein leckeres Topping für das gewisse Extra. Frische Sprossen, gerösteter Sesam oder gehackte Nüsse sorgen für Biss und reichlich Omega-3-Fettsäuren. Noch exquisiter sind pochierte Eier, gegrillter Käse, gebratenes Fleisch, Fisch oder Hüttenkäse. Ebenfalls sehr gesund: Mango, Granatapfelkerne, Beeren oder Äpfel.

UND ZUM SCHLUSS: GENUSS

Ein genaues Rezept zum Anrichten der Buddha Bowl gibt es nicht, und natürlich kannst du das Mengenverhältnis flexibel anpassen. Wenn du zum Beispiel intensiven Ausdauersport betreibst, kannst du mehr auf Kohlenhydraten setzen. Wenn du genau das nicht willst, etwa wegen einer Low-Carb-Diät, ersetzt du die Kohlehydrate eben durch Gemüse und Eiweiß.

Solange die Balance stimmt, freut sich der Buddha und lächelt. Denn sein dicker Bauch ist ohnehin nur eine Erfindung der Neuzeit, als Chinesisches Symbol für Weisheit und Güte. Der historische Buddha Siddhartha Gautama war ein Asket: rank und schlank und durchtrainiert. Guten Appetit.

 

KURZ & KNAPP

  • Die Buddha Bowl ist nicht nur ein neues Trendfood, sondern auch lecker und gesund.
  • Eine Kombination aus Ballaststoffen, Eiweißen, Vitaminen und Vitalstoffen sorgen für eine sehr ausgewogene Ernährung.
  • Richtig angerichtet sind solche Bowls ein echter Augenschmaus, den man mit allen Sinnen genießen kann.
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