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Lippenpflege im Winter: Warum sie so wichtig ist

Spröde Lippen soll man fetten – so einfach ist das. Trotzdem hält sich hartnäckig das Gerücht, regelmäßige Lippenpflege würde die Lippen austrocken und ihnen langfristig sogar schaden. Was ist dran? Die kurze Antwort: Nicht viel.

Die größte Stärke der Lippen offenbart zugleich ihre größte Schwäche: Die rote Farbe, für die manche Männer so sehr schwärmen. Grund dafür ist nämlich die besonders dünne Haut an dieser Stelle, unter der die Blutgefäße deutlich hindurchscheinen. Eigene Farbpigmente hat die Haut an dieser Stelle nämlich keine.

LIPPEN SIND EMPFINDLICH

Deshalb sind unsere Lippen sehr empfindlich. Einerseits gegen UV-Strahlung, andererseits aber auch gegen äußere Reize: Unsere Haut hat an den Lippen keine belastbare Hornschicht, deshalb auch nur wenig Schutz gegen Verletzungen. Außerdem gibt es hier keine Talg- oder Schweißdrüsen - also auch keine Fettschutzschicht, die zum Beispiel gegen Risse schützt. Kurzum: Leicht haben es unsere Lippen nicht. Gerade im Winter, wenn die Bedingungen für unseren Körper ganz besonders unwirtlich sind.

Unsere Haut wird in dieser Zeit doppelt belastet: Draußen ist es kalt und feucht, drinnen trocken und von der Heizung aufgewärmt. Leicht vorzustellen, dass diese ständigen Gegensätze die Lippen schnell ans Limit bringen. Die dünne Haut trocknet schnell aus, sie spannt, wird spröde und rissig. Passend dazu können auch die Mundwinkel einreißen, eine sehr unangenehme Erfahrung. Winterliche Lippenpflege muss also besonders viel Wert auf Fette und Rückbefeuchtung legen.

ÖLE UND WACHSE HELFEN

Schutz bieten deshalb Lippenpflegestifte mit Ölen und Wachsen, die sich wie ein dichter Film auf die Haut legen. So verhinderst du, dass die Haut weiter Feuchtigkeit verliert. Vitamine und entzündungshemmende Substanzen wie Panthenol tragen zu einem schnelleren Heilungsprozess bei. Produkte mit Bienenwachs oder Zink haben außerdem eine leicht keimtötende Wirkung. Damit helfen sie vor allem bei eingerissenen Mundwinkeln und allgemein sehr trockenen Lippen. Die Substanzen in Shea-Butter und Aprikosenkern-Öl wiederum sind den natürlichen Fetten der Haut sehr ähnlich und daher besonders gut als Pflege geeignet. Auch Mandel-, Oliven und Jojoba-Öl sind eine gute Wahl.

Vorsicht aber vor minderwertigen Inhaltsstoffen. Vor allem Paraffine, also aus Erdöl gewonnene Fette, sind in dieser Hinsicht mit Argwohn zu betrachten: Selbst, wenn man von den Warnungen vor karzinogenen Nebenwirkungen absieht, legen sich solche Produkte fast wie Folie auf die Lippen: Die Poren sind versiegelt und die Haut kann nicht mehr richtig atmen. Das kann unter besonders harten Witterungsbedingungen sinnvoll sein, Wellness oder Pflege ist es allerdings nicht.

SONNENSCHUTZ NICHT VERGESSEN

Apropos Wetter: Insbesondere in Höhenlagen, zum Beispiel beim Skiurlaub, ist ausreichend Sonnenschutz sehr wichtig. Das gilt natürlich auch für die empfindliche Haut an den Lippen. Denn nur weil die Temperaturen sinken, bedeutet das nicht, dass auch die UV-Strahlung abnimmt. Im Gegenteil: Der Schnee spiegelt das Sonnenlicht und kann den Brenneffekt noch verstärken. Produkte aus dem Sommer sind unter solchen Bedingungen nur bedingt geeignet. Sie enthalten oft viel Wasser – bei 30°C im Schatten ja auch durchaus sinnvoll. Im Winter aber friert dieser Wasseranteil und schädigt dadurch die Haut. Darum sind Produkte mit hohem Fettanteil sinnvoll, die außerdem einen ausgewiesenen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 haben sollten.

HILFREICH UND GUT

Aber was hat es jetzt mit dem Gerücht auf sich, dass regelmäßige Lippenpflege angeblich schädlich sei, und durch Austrocknen sogar süchtig machen soll? Nun, es ist genau das: ein Gerücht. In den gängigen Pflegeprodukten sind keinerlei Stoffe mit einer Suchtwirkung nachweisbar, und die besonders empfindliche Natur der Lippen zeigt: Wer pflegt, ist gut beraten. Allerdings bemerken wir bei regelmäßiger Pflege tatsächlich eine Art Gewöhnungseffekt. Wir gewöhnen uns an das Gefühl besonders sanfter Lippen und empfinden den normalen Zustand nicht mehr als angenehm. Das ist aber kein medizinisches Problem, sondern – wenn überhaupt – nur ein psychologisches. Im Zweifel sollte man also besser pflegen.

Mit Quickcap Beauty kannst Du übrigens auch deiner Haut etwas Gutes tun. Es enthält Biotin, Zink und Selen, die vor allem bei der Regenration der Haut helfen. Gerade bei winterlichen Strapazen ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

KURZ & KNAPP

  • Die Haut unserer Lippen ist sehr empfindlich, deshalb trocknen sie bei schlechter Witterung besonders schnell aus
  • Regelmäßige Lippenpflege ist deshalb nicht schädlich, sondern gerade im Winter sehr sinnvoll
  • Produkte mit Ölen und Wachsen eignen sich besonders gut, die verlorene Feuchtigkeit zurückzugeben
  • Vorsicht vor minderwertigen Inhaltsstoffen, die mehr schaden als pflegen
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